Marcus Smolarek

Meinung

Die vierte Kränkung

Warum wir nichts Besonderes sind und gut damit leben können

Kopernikus, Darwin und Freud haben der Menschheit den Sonderplatz genommen, nur der Einzelne hielt sich weiter für ein Original. Die Klage, dass wir uns heute alle ähneln, ist das Ende auch dieser Ausnahme. Vielleicht lebt es sich ja ganz gut damit?

Inhalt
Fingerabdruck
Fingerabdruck · Collage: Marcus Smolarek · Generative Grafik, eigene Arbeit

Im Februar 2019 berichtete die Zeitschrift „MIT Technology Review“ über die Arbeit eines Mathematikers. Jonathan Touboul von der Brandeis University hatte ausgerechnet, warum Menschen, die sich von der Mehrheit absetzen wollen, am Ende einander gleichen. Die Redaktion bebilderte den Text mit einem Agenturfoto, einem jungen Mann mit Bart. Am 28. Februar schrieb ein Leser eine wütende Mail. Der Mann auf dem Foto sei er, niemand habe ihn gefragt, und das Ganze sei Verleumdung. Die Redaktion fragte bei der Bildagentur nach. Das Modell auf dem Foto trug einen anderen Namen. Der Leser hatte sich mit einem Fremden verwechselt.

In diesem Herbst läuft auf YouTube ein Videoessay mit dem Titel „you can't buy a personality, but we're all trying to anyway“. Er beginnt mit einem Zusammenschnitt, in dem ein halbes Dutzend Menschen nacheinander in die Kamera sagt, dass alle gleich aussehen, sich gleich anziehen und gleich reden. Sie sagen es in fast denselben Worten. Danach entfaltet die Autorin eine Anklage, klug und belesen. Die Konsumindustrie habe uns beigebracht, Identität zu kaufen. Die Plattformen hielten fertige Persönlichkeiten im Regal bereit, und wer abweiche, werde ausgelacht. Am Ende steht ein Rat. Man solle ein Inneres aufbauen, dann habe man etwas, das sich nicht verkaufen lässt.

Vieles daran stimmt. Die Klage setzt aber etwas voraus, das sie nie prüft. Unter der Kopie, nimmt sie an, liege ein Original, und man müsse es nur freilegen. Der Leser mit dem Bart nahm das auch an. Er hielt sich für unverwechselbar und erkannte sich in einem Fremden. Sind wir überhaupt so verschieden, wie wir glauben? Die Antwort ist unangenehm. Sie gehört in eine Reihe von Antworten, die alle unangenehm waren.

Drei Kränkungen, und eine fehlt

Saturn im Gegenlicht, aufgenommen von Cassini
Saturn im Gegenlicht, aufgenommen von Cassini · Collage: Marcus Smolarek · Vorlage: NASA/JPL/Space Science Institute, gemeinfrei, Wikimedia Commons

1917 schrieb Sigmund Freud einen kurzen Aufsatz mit dem Titel „Eine Schwierigkeit der Psychoanalyse“. Die Eigenliebe der Menschheit, heißt es darin, habe von der Wissenschaft drei schwere Kränkungen erfahren. Die erste kam von Kopernikus, der die Erde aus der Mitte der Welt nahm. Die zweite kam von Darwin, der den Menschen unter die Tiere einreihte. Die dritte bestehe in der Entdeckung, dass das Ich nicht Herr im eigenen Haus ist. Sie stamme von der Psychoanalyse, schrieb Freud, also von ihm. Wer die Eigenliebe der Menschheit kränkt, darf sich offenbar neben Kopernikus stellen.

Carl Sagan hat die Liste 1994 verlängert und ihr einen Namen gegeben, die großen Degradierungen. Die Sonne steht nicht in der Mitte der Milchstraße, und die Milchstraße ist eine Galaxie unter Milliarden. Seit kurzem kommt eine weitere hinzu, eine Maschine, die unsere Sätze ausrechnet. Jedes Mal verlief es gleich. Zuerst kam die Empörung, dann die Gewöhnung. Heute leidet niemand darunter, dass die Erde um die Sonne kreist.

Alle diese Kränkungen trafen die Gattung. Aber sie ließen uns einen Ausweg offen. Die Menschheit mochte nichts Besonderes sein, der einzelne Mensch konnte es bleiben. Die Eigenliebe ist umgezogen, vom Wir ins Ich, und dort wohnt sie noch nicht lange.

1530 beschloss der Reichstag in Augsburg eine Kleiderordnung für das ganze Reich. Jeder solle sich nach seinem Stand tragen, damit man die Stände auseinanderhalten könne. Niemand erwartete von einem Handwerker, ein Original zu sein, am wenigsten er selbst.

Das Versprechen kam später. 1759 schrieb der englische Dichter Edward Young, die Natur bringe uns alle als Originale zur Welt, keine zwei Gesichter und keine zwei Köpfe seien gleich. Im selben Atemzug fragt er, wie es komme, dass wir als Originale geboren werden und als Kopien sterben. Hundert Jahre später klagte John Stuart Mill, die Menschen läsen dieselben Dinge, hörten dieselben Dinge und gingen an dieselben Orte. 1944 schrieben Theodor W. Adorno und Max Horkheimer im kalifornischen Exil, die Eigenart des Einzelnen werde in Serie gefertigt wie Yaleschlösser, die sich nach Bruchteilen von Millimetern unterscheiden. Was von ihr bleibe, seien „gleichsam Fingerabdrücke auf den sonst gleichen Ausweiskarten“. Das Video zitiert den Satz.

Young gab den Nachahmern die Schuld, Mill dem Handel und den Verkehrswegen, Adorno dem Kino, das Video dem Algorithmus. Eine Klage, die seit 267 Jahren geführt wird, erklärt man nicht mit einer App. Näher liegt, dass das Versprechen nicht zu halten war. Bleibt man bei Freuds Zählung, ist das die vierte Kränkung.

So verschieden sind wir nicht

Familienporträt, 19. Jahrhundert
Familienporträt, 19. Jahrhundert · Collage: Marcus Smolarek · Vorlage: The Metropolitan Museum of Art, CC0, Wikimedia Commons

1948 ließ der Psychologe Bertram Forer 39 Studenten einen Persönlichkeitstest ausfüllen. Eine Woche später bekam jeder seine Auswertung und sollte auf einer Skala von null bis fünf angeben, wie gut sie ihn treffe. Der Durchschnitt lag bei 4,26. Alle hatten denselben Text erhalten. Forer hatte ihn aus einem Astrologieheft vom Kiosk zusammengestellt. Darin stand, man wünsche sich, von anderen gemocht zu werden, man sei oft streng mit sich selbst, man habe Fähigkeiten, die man nicht nutze, und zweifle manchmal, ob man richtig entschieden habe.

Man liest den Versuch meist als Beweis für Leichtgläubigkeit. Er zeigt etwas Unbequemeres. Die Sätze stimmten, für jeden der 39. Was jeder für sein Innerstes hielt, stand im selben Wortlaut auf dem Blatt des Nachbarn.

Im Erbgut sieht es ähnlich aus. Zwei beliebige Menschen stimmen in etwa 99,9 Prozent ihrer DNA überein. Schimpansen aus benachbarten Gebieten Zentralafrikas unterscheiden sich genetisch stärker voneinander als Menschen von verschiedenen Kontinenten. Wir sind eine junge und enge Verwandtschaft.

Dazu kommt, wie wir lernen. 2010 fiel dem Primatologen Edwin van Leeuwen im Schimpansen-Waisenhaus Chimfunshi in Sambia ein Weibchen namens Julie auf, das sich einen Grashalm ins Ohr steckte und ihn dort ließ. Einen Zweck hatte das nicht. Bald trugen sieben der elf anderen in ihrer Gruppe einen Halm im Ohr. Bei uns reicht der Trieb tiefer. 2005 zeigten Victoria Horner und Andrew Whiten jungen Schimpansen und kleinen Kindern, wie man eine Belohnung aus einem Kasten holt, mit einem überflüssigen Handgriff darin. War der Kasten durchsichtig und der Handgriff als nutzlos zu erkennen, ließen die Schimpansen ihn weg. Die Kinder machten ihn nach. Auf dieser Bereitschaft beruht alles, was wir Kultur nennen. Kein Mensch erfindet in einem Leben den Bogen, das Brotbacken und die Grammatik neu.

Sogar der Wunsch, anders zu sein, ist bei allen derselbe. In Toubouls Modell erfahren die Abweichler mit Verspätung, was die Mehrheit tut. Sie lesen alle dasselbe Signal, weichen in dieselbe Richtung aus, und sobald sie es merken, wechseln sie, wieder gemeinsam. Der Leser mit dem Bart war keine Anekdote. Er war das Ergebnis.

Bleiben die Fingerabdrücke. Sie entstehen zwischen der zehnten und der siebzehnten Schwangerschaftswoche, wenn die Haut an den Fingerkuppen Falten wirft, und selbst eineiige Zwillinge haben verschiedene. Unverwechselbar sind wir also. Das gilt auch für jedes Blatt an einer Buche. Einzigartigkeit ist das Billigste, was die Natur herstellt, sie fällt beim Wachsen ab. Was wir wollen, ist etwas anderes, und das fällt nirgends ab: unersetzlich zu sein, eine Lücke zu hinterlassen, die sich nicht schließt, und im Innersten anders als der Nachbar. Adorno hatte recht, nur war es kein Betrug der Kulturindustrie. Die Ausweise waren immer gleich.

Das wäre auszuhalten, wenn man es nicht jeden Tag vorgeführt bekäme.

Der Feed hat uns nicht gleichgemacht, er zeigt es uns

Der endlose Feed
Der endlose Feed · Collage: Marcus Smolarek · Generative Grafik, eigene Arbeit

Den größten Teil ihrer Geschichte haben Menschen in Gruppen von vielleicht 150 gelebt. Unter 150 ist jeder etwas Bestimmtes, die beste Sängerin, der Einzige, der Flöten schnitzt, die mit dem trockenen Witz. Die Kränkung war damals so wahr wie heute, aber es gab niemanden, der sie überbrachte. Wer im Dorf als Einziger Gedichte schrieb, war der Dichter.

Heute leben mehr als acht Milliarden Menschen, und einige Milliarden von ihnen können einander auf einem Bildschirm sehen. Wer Gedichte schreibt, findet in einer Minute zehntausend andere, die es auch tun, einige davon besser, viele mit demselben Einfall. Das Wort Doppelgänger hat der Schriftsteller Jean Paul 1796 in einem Roman erfunden, und in den Geschichten der Romantik bedeutet die Begegnung mit ihm selten Gutes. Der Feed liefert ihn täglich, in beliebiger Stückzahl.

Hier liegt, glaube ich, der Irrtum des Videos. Es hält den Algorithmus für die Ursache der Gleichheit. Er ist ihr Bote. Die Plattformen verdienen an der Kränkung, das stimmt, sie verkaufen gegen sie ein Mittel nach dem anderen, den Stil, die Ästhetik, das Etikett. Erfunden haben sie die Kränkung nicht.

Der Rat des Videos ist deshalb das Gegenteil einer Heilung. Wer ein Inneres aufbauen soll, das sich von allen anderen unterscheidet, soll die gekränkte Eigenliebe reparieren, mit mehr Selbst. Wie weit das trägt, führt das Video unfreiwillig vor. Nach einem knappen Drittel unterbricht die Autorin ihre Anklage für die Werbung eines VPN-Anbieters, 84 Prozent Rabatt, vier Monate gratis. Das ist kein Vorwurf, auch Kritik zahlt Miete. Es zeigt nur, dass man die Maschine vollständig durchschauen und trotzdem eines ihrer Räder sein kann. Am Wissen fehlt es nicht.

Es gibt Leute, die mit der Kränkung anders umgegangen sind. Sie haben sie einander absichtlich zugefügt.

Die Kalahari kannte die Kur

Menschenmenge, einzelne Gesichter erfasst und verfolgt
Menschenmenge, einzelne Gesichter erfasst und verfolgt · Collage: Marcus Smolarek · Generative Grafik, eigene Arbeit

Die !Kung in der Kalahari reden das Fleisch schlecht, das ein Jäger heimbringt. Ein Sack Knochen sei das, dafür sei man so weit gelaufen. Sie tun es jedes Mal, und einer von ihnen hat dem Anthropologen Richard Lee erklärt, wozu. Der Jäger soll sich nicht für einen Häuptling halten. Man redet, bis sein Herz abkühlt und er sanft wird.

Das ist die Kränkung als Brauch. Niemand sagt dem Jäger, er sei nichts wert. Man sagt ihm, er sei nicht mehr als die anderen. Danach wird das Fleisch geteilt, und er isst mit.

Das Video beschreibt dasselbe Werkzeug, wie es heute aussieht. Alles sei peinlich geworden, sagt die Autorin. Peinlich ist, wer dabei gesehen wird, dass er sich Mühe gibt, dass er etwas will oder etwas mag. Also zeigt man nur noch, was schon tausendmal durchgegangen ist. Der Hohn im Netz ist der Spott der Kalahari, und drei Dinge fehlen ihm. Er kommt von Fremden, die weiterziehen. Er trifft das Mädchen mit dem Gedicht eher als den Mann mit der Plattform. Das Video sagt es selbst, in seinem härtesten Satz: Niemand mit wirklicher Macht landet je auf dem Marktplatz. Und es gibt danach nichts zu essen.

Die Angst, von der das Video erzählt, ist also begründet. Aber sie hat eine Voraussetzung. Ertappt werden kann nur, wer etwas zu verbergen hat, und verborgen wird hier, dass man gewöhnlich ist. Der Jäger am Feuer hat das hinter sich. Ihm hat man es gesagt, er hat gelacht, und seither kann ihm niemand mehr damit drohen.

Man kann einwenden, dass der Satz eine Vorgeschichte hat.

Nichts Besonderes heißt nicht nichts wert

„Du bist nichts, dein Volk ist alles“ war in den Dreißigerjahren eine Parole in Deutschland. Wer Menschen einredet, sie seien nichts, hat meistens etwas mit ihnen vor. Der Einwand ist ernst, und er hat die Geschichte auf seiner Seite.

Die Parole hat allerdings zwei Hälften, und das Gift steckt in der zweiten. Der Einzelne wird verkleinert, damit etwas anderes groß sein kann, das Volk, die Partei, der Mann an der Spitze. Die Kränkungen der Wissenschaft haben keine zweite Hälfte. Bei Kopernikus rückt nichts an die Stelle der Erde. Es gibt keine Mitte, auch keine für ein Volk und keine für eine Marke. Wer das ernst nimmt, taugt schlecht zum Gefolgsmann.

Das Grundgesetz hat den Unterschied genau getroffen. Die Würde des Menschen hängt dort an keiner Fähigkeit und an keiner Eigenart. Sie gilt dem hunderttausendsten Exemplar so wie dem ersten. Zahnschmerzen tun nicht weniger weh, weil andere sie auch haben, und ein Kind ist seinen Eltern nicht weniger lieb, weil es acht Milliarden Menschen gibt. Wert und Besonderheit sind zwei verschiedene Dinge. Die Konsumindustrie lebt davon, dass wir sie verwechseln.

Bleibt die Frage, wie es sich anfühlt.

Ein Punkt im Sonnenstrahl

Die Erde, gesehen von Apollo 17
Die Erde, gesehen von Apollo 17 · Collage: Marcus Smolarek · Vorlage: NASA/Apollo 17 crew, gemeinfrei, Wikimedia Commons

Am 14. Februar 1990 drehte die Raumsonde Voyager 1 ihre Kamera noch einmal um. Sie war gut sechs Milliarden Kilometer von der Sonne entfernt, und Carl Sagan hatte jahrelang darum gebeten. Auf dem Bild ist die Erde kleiner als ein Bildpunkt, ein blasser Fleck in einem Streifen Streulicht.

Auf diesem Punkt hat jeder gelebt, von dem man je gehört hat. Dort stand der Reichstag von Augsburg, dort brannte das Feuer in der Kalahari, dort saß Freud am Schreibtisch und zählte Kränkungen, dort hat jeder Mensch, der sich für unverwechselbar hielt, einen anderen getroffen, der es auch tat, und alle Jacken, alle Gedichte, alle Grashalme im Ohr finden Platz in einem Zehntel eines Pixels. Sagan fand das Bild nicht niederschmetternd. Er schrieb, es lehre Demut, und es lege nahe, freundlicher miteinander umzugehen.

Der schottische Philosoph David Hume hat 1739 nach seinem Selbst gesucht. Er fand, sooft er in sich hineinsah, eine Empfindung, Wärme oder Kälte, Liebe oder Ärger, und nie jemanden, der sie hat. Die buddhistische Lehre sagt das seit zweieinhalbtausend Jahren. Der englische Philosoph Derek Parfit kam 1984 auf anderem Weg zum selben Schluss und beschrieb, was er mit ihm machte. Vorher sei ihm sein Leben wie ein gläserner Tunnel vorgekommen, durch den er jedes Jahr schneller lief, auf ein Dunkel zu. Danach seien die Wände verschwunden. Er lebe jetzt im Freien, die anderen Menschen seien ihm näher, und um den Rest seines eigenen Lebens sorge er sich weniger.

Dass das mehr ist als die Stimmung eines Philosophen, hat der Psychologe Paul Piff 2015 gezeigt. Er ließ Studenten eine Minute lang an sehr hohen Eukalyptusbäumen hinaufsehen, andere an einem Hochhaus. Dann ließ jemand scheinbar aus Versehen eine Handvoll Stifte fallen. Die unter den Bäumen gestanden hatten, hoben mehr davon auf. Piff nennt die Ursache das kleine Selbst.

Es gibt zwei Arten, mit der vierten Kränkung zu leben. In der einen bekämpfen wir sie, jeder für sich, mit mehr Auswahl, mehr Pflege und der nächsten Ästhetik, und der Feed führt uns jeden Morgen vor, dass es nicht gereicht hat. In der anderen nehmen wir sie hin wie die drei davor. Wer nichts Besonderes sein muss, hat nichts zu verteidigen. Er kann etwas mögen, ohne dass es ihn auszeichnet, er kann sich Mühe geben und dabei gesehen werden, und er kann ein mittelmäßiges Gedicht schreiben, weil es ihm Freude macht. Die Zikade singt auch für niemanden.

Der Leser, der 2019 an die Zeitschrift schrieb, war wütend über seinen Fund. Dabei lebt irgendwo ein Mann, der aussieht wie er, sich anzieht wie er und vermutlich dieselben Lieder mag.

Man könnte ihn grüßen.


Bilder: Collagen aus eigenen Zeichnungen und frei lizenzierten Vorlagen. Nachweise in den Bildunterschriften.

Quellen: you can't buy a personality, but we're all trying to anyway, 2026 · NPR, Man Inadvertently Proves That Hipsters Look Alike, 2019 · Jonathan Touboul, The hipster effect: When anticonformists all look the same · Sigmund Freud, Eine Schwierigkeit der Psychoanalyse, 1917 · Carl Sagan, Pale Blue Dot, 1994 · Augsburger Kleiderordnung von 1530 · Edward Young, Conjectures on Original Composition, 1759 · John Stuart Mill, On Liberty, Kapitel 3, 1859 · Horkheimer und Adorno, Kulturindustrie. Aufklärung als Massenbetrug · Bertram Forer, The fallacy of personal validation, 1949 · Bowden u. a., Genomic Tools for Evolution and Conservation in the Chimpanzee, PLoS Genetics, 2012 · Van Leeuwen u. a., A group-specific arbitrary tradition in chimpanzees, 2014 · Horner und Whiten, Causal knowledge and imitation/emulation switching, Animal Cognition, 2005 · McGill Office for Science and Society, zur Entstehung von Fingerabdrücken · Richard B. Lee, Eating Christmas in the Kalahari, Natural History, 1969 · David Hume, A Treatise of Human Nature, Buch I, Teil IV, Abschnitt 6, 1739 · Derek Parfit, Reasons and Persons, 1984 · Piff u. a., Awe, the small self, and prosocial behavior, 2015